Geschichte


Nach gut zweijähriger Bauzeit (Beginn August 1843) wird die Kirche, finanziert durch ein „Gnadengeschenk“ des Königs Friedrich Wilhelm IV., am 31. Oktober 1845 der kleinen Gemeinde in einem feierlichen Gottesdienst übergeben. Jedoch gab es von Anfang an Probleme mit dem Gebäude: Feuchtigkeit dringt von oben und unten ein und der Turm ist so schlecht fundamentiert, dass er einzustürzen Gottesdienststätten Gottesdienststätten droht. 1863/64 erfolgen umfangreiche Renovierungen. Fast einhundert Jahre später, in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erhält die Kirche ihr heutiges Aussehen: Das bis dahin noch offene Eingangsportal wird geschlossen, das Innere erscheint nun recht spartanisch. Die bisher letzte Renovierung erfolgt dann 1987/88: Die Orgel wird wieder in den ur sprünglichen Zustand zurückgeführt:
Einbau in die Brüstung. Der Innenraum erhält ein freundliches
Aussehen: Warme, gelbe Farbtöne unterstreichen dies.
Neue kreative Ideen und ihre Ausführung finden Platz in der Kirche:
Seit 1993 schmückt ein Keramikkreuz der Tholeyer Künstlerin Elfi Pazen den Chorraum; inzwischen sind Kerzenständer und ein Ambo hinzugekommen. Seit 1998 hat die Kirchengemeinde über Spenden zur Komplettierung des Chorraumes zehn großflächige Bilder von Isabelle Federkeil aus Freisen erworben, deren Thema der Aufweis einer Verbindung von Gotik und Industriearchitektur ist.




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